Elektrosmog und die Auswirkungen auf unsere Gesundheit

Elektrosmog und die Auswirkungen auf unsere Gesundheit

Beim Thema Elektrosmog scheiden sich die Geister: Einige von uns sind der Meinung, er existiert nicht. Andere wiederum fühlen sich bedroht und leben dadurch in Angst. Verständlich, da es sich dabei um ein unsichtbares Phänomen handelt. Tatsächlich ist aber Elektrosmog physikalisch erklär- und nachweisbar, denn elektromagnetische Wellen sind real, ebenso wie Schallwellen oder Licht. Nur, dass wir sie eben nicht bewusst wahrnehmen können. Für Elektrosmog selbst gibt es keine klare Definition. Im Wesentlichen entsteht er als Nebenwirkung, wenn elektrische Spannung vorliegt oder elektrischer Strom fließt. Wir dürfen nicht vergessen: Als Mensch sind wir ein biologischer Organismus, der nicht darauf ausgerichtet ist, einem Umfeld voller technischer Frequenzen ausgesetzt zu sein. Zusätzlich zur natürlichen Erdstrahlung summieren sich die Frequenzen von Bildschirmen, Mikrowellen, Hochspannungsleitungen, Handys, Rundfunk, Radar, Satelliten, Funk und mehr zu einem riesigen unnatürlichen Strahlungspotenzial. Mit dieser Menge ist unser Körper schlichtweg überfordert.

Das bedeutet aber nicht, dass wir auf all den technischen Fortschritt, der unser Leben erleichtert, verzichten müssen. Es geht darum, sich bewusst damit auseinanderzusetzen, wie sich die Strahlenbelastung im persönlichen Umfeld reduzieren lässt und wie unser Körper mit Elektrosmog zurechtkommt. Denn jeder Mensch reagiert auf Umwelteinflüsse anders. Neben Symptomen wie Schlaflosigkeit, Kopfschmerzen, Allergien und Ohrgeräuschen zeigen Forschungen einen Zusammenhang zwischen Burn-out und technisch erzeugten elektromagnetischen Feldern auf. Handy- und WLAN-Strahlung kann laut den Ergebnissen ebenso zu Zellstress führen wie ständige berufliche oder private Überforderung und emotionale Anspannung.


Schwingungen und Felder

Magnetische und elektrische Wechselfelder können unseren Biorhythmus durcheinanderbringen und so Schlaflosigkeit verursachen. Das liegt daran, dass sie die nächtliche Produktion des Hormons Melatonin stören, das wichtig für Wachstum, Fortpflanzung und Abwehrkräfte ist. Auch der Kalziumstoffwechsel in den Zellen, verantwortlich für die Zellkommunikation, kann durch magnetische Felder beeinflusst werden.

Doch wie entstehen solche Felder eigentlich? Um das zu verstehen, befassen wir uns ein wenig mit Physik: Elektrische Felder werden von elektrischen Ladungen erzeugt. Ungleiche Ladungen ziehen einander an, gleiche stoßen einander ab. Das Ausmaß der Anziehung und Abstoßung gibt die elektrische Feldstärke an. Auch an den beiden Kontakten von Steckdosen befinden sich Ladungen, die hin und her schwingen. Die Frequenz, also die Anzahl der Schwingungen pro Sekunde, wird in Hertz (Hz) gemessen. Bei einer Steckdose mit 50 Hz schwingen die Ladungen also 50 Mal pro Sekunde hin und her. Dieser sinusförmige Wechselstrom ist weltweit die häufigste Form der elektrischen Energieversorgung. Durch die Wechselspannung entstehen elektrische Wechselfelder. Diese breiten sich strahlenförmig rund um ihre Quelle aus. Sie sind daher an allen nicht abgeschirmten Stromkabeln, netzbetriebenen und nicht geerdeten Geräten sowie bei elektrisch leitfähigen Materialien in unmittelbarer Nähe von Stromkabeln messbar. Das Metall in Federkernmatratzen, Stahlrohrmöbeln oder ungeerdeten Heizkörpern kann elektrische Wechselfelder aufnehmen und weiterleiten. Da die Anziehungskräfte der elektrischen Wechselfelder auch vor handen sind, wenn kein Strom fließt sollten sich leitende Materialien immer in einem möglichst großen Abstand zu ihnen befinden. Neben Metallen ist auch der menschliche Körper aufgrund seines hohen Flüssigkeitsgehalts aufnahmefähig für elektrische Felder. Dadurch werden die körpereigenen Ströme überlagert und verändert. Auch Magnetfelder können im Körper elektrische Ströme verursachen. Magnetische Wechselfelder entstehen jedoch nur, wenn Strom fließt. Wie elektrische Felder und hochfrequente Wellen – das sind zum Beispiel Mikrowellen – zählen sie zu den bewegten Feldern.


Über Elektrostatik

Neben bewegten gibt es auch ruhende Felder. Dazu gehören elektrische und magnetische Gleichfelder. Elektrische Gleichfelder, auch Elektrostatik genannt, entstehen durch elektrische Spannungsunterschiede an der Oberfläche von Materialien. So können wir durch Reibung Kunststoffe statisch aufladen. Diese negative Ladung macht sich dann etwa als der Bürste „nachfliegende“ Haare bemerkbar. Negative Aufladungen in synthetischen Materialien entladen sich nur langsam oder überhaupt nicht. Natürliche Materialien hingegen haben fast immer positive Aufla-ungen, die schwächer sind und sich meist schneller abbauen.

Auch wenn elektrische Gleichfelder zu den ruhenden und damit zu den weniger kritisch einzustufenden Feldern zählen – um Schlafstörungen und anderen Beschwerden vorzubeugen, sollten wir vor allem im Schlafbereich Felder beider Arten vermeiden.


Schutz vor Elektrosmog

Die Belastungen zu reduzieren ist meist einfach und kostengünstig:

Unnötiges Stand-by: Geräte im Bereitschaftszustand erzeugen elektrische Felder – und erhöhen die Stromkosten. Besser ganz abschalten und Stecker vom Netz ziehen.

Flimmerkisten: Je nach Typ brauchen Bildschirme nach dem Ausschalten mehrere Stunden bis Tage, um vorhandene Felder abzubauen. Fernseher und Monitore daher bitte raus aus dem Schlafzimmer.

Weg mit dem Wecker: Radiowecker stehen meist in unmittelbarer Nähe zum Kopf. Die erzeugten Magnetfelder können Migräne, Kopfschmerzen, Nervosität, Gereiztheit und Schlafstörungen verursachen. Am besten auf batteriebetriebene Wecker umsteigen und diese vom Kopf wegstellen.

Gute Nacht, Handy: Beim Mobilfunk wird 217 Mal pro Sekunde eine Funkverbindung aufgebaut. Auch Schnurlostelefone senden permanent Signale. Für einen erholsamen Schlaf, Smartphone & Co aus dem Schlafzimmer verbannen oder Flugmodus einschalten.

Elektrostatik und Synthetik: Tapeten, Vorhänge, Möbel, Teppiche, Kleidung und Kuscheltiere aus synthetischen Materialien verursachen elektrostatische Felder. Lieber zu Naturmaterialien greifen.

Schutz vor hochfrequenter Strahlung aus der Umwelt: Dazu dienen bestimmte Stoffe, Vliese, Folien, Tapeten, Putze und Gitter. Bei Wärmeschutzverglasung hält die hauchdünne Edelmetallbedampfung die Strahlung von draußen ab.


Die Körblerzeichen - Schutz vor Elektrosmog

Erich Körbler, für die Entdeckung der Neuen Homöopathie international ausgezeichnet, erforschte die elektromagnetische Wechselwirkung biologischer Systeme. Er fand heraus, dass Menschen seit frühester Zeit modernste elektronische Schaltelemente einsetzten: geometrische Formen zur Körperbemalung. Auch ohne etwas von elektromagnetischen Wellen zu wissen, entwickelten weit voneinander entfernte Kulturen unabhängig voneinander die gleichen Formen. Ursprünglich wurden sie zur Stärkung und gegen Schmerzen eingesetzt. Doch für elektromagnetische Wellen im Nanometer-Bereich wirken sie als Antennen. Am Mittelpunkt des Striches formt sich eine stehende elektrische Welle, an den Strichenden polarisierte Felder. Auch beim „Ötzi“, dem Mann aus dem Ötztaler Eis, wurden Zeichen für Energie, Kraft und Ausdauer gefunden, die außerdem wärmen sollten.
 
Unterbrochener Strichcode:
Horizontale Strichkombinationen haben eine auflösende Wirkung. Um belastende Frequenzen einzudämmen, wird das Symbol überall dort angebracht, wo die Strahlung entsteht, also zum Beispiel an elektrischen Geräten wie Computer, Fernseher, Kühlschrank oder E-Herd. Eine Variante des Strichcodes kann an Starkstromgeräten und gegen GSM-Handystrahlung genutzt werden.

Elias: Die senkrechte Sinuskurve hat einen ähnlichen Effekt wie der Strichcode. Sie löst belastende Frequenzen natürlicher geopathogener Zonen (Wasseradern, Erdstrahlen etc.) auf und hilft auch gegen Elektrosmog. Dazu wird das Zeichen beim Ein- und Ausgangspunkt der jeweiligen Energien platziert.

Balkengleiches Kreuz: Die polarisierten Felder, die an den Strichenden entstehen, können verstärkt oder aufgehoben werden. Gegensätzliche Felder blockieren einander. Bei der Kreuzform ist der Energiedurchfluss nicht möglich. Der mexikanische Stamm der Huicholen nutzt balkengleiche Kreuze gegen böse Einflüsse.

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