Nachhaltigkeit und natürliche Inhaltsstoffe in der Kosmetikindustrie liegen im Trend. An sich eine positive Entwicklung derer wir bei Saint Charles seit Beginn unserer Marke immer treu geblieben sind. Wäre da nicht Greenwashing, bei dem Duschgel, Zahnpasta, Deo und co. als „grün“ verkauft werden, dahinter aber äußerst bedenkliche Inhaltsstoffe oder Firmen stecken. Immer öfter werden natürliche Inhaltsstoffe angepriesen und verschiedene Zertifikate versprechen ein grünes, reines Gewissen. Es lohnt sich jedoch einen genaueren Blick auf die Zertifizierung, Inhaltsstoffliste und Verpackung zu werfen – denn nicht alles was grün ist, ist auch tatsächlich gelebte Nachhaltigkeit.

Merkmal Nr. 1: Konzentration natürlicher Inhaltsstoffe

Viele Marken in der Kosmetikindustrie setzen seit Kurzem bei neuen Produkten auf natürliche Inhaltsstoffe. In der Kommunikation wird alles darauf gesetzt ein möglichst natürliches Image aufzubauen. Die Konzentration dieser „natürlichen Inhaltsstoffe“ beschränkt sich jedoch oft auf ein Minimum und die restlichen Inhaltsstoffe setzen sich aus Hilfs- und Konservierungsstoffen zusammen.

Deshalb sollte immer darauf geachtet werden wie hoch die Konzentration der natürlichen Inhaltsstoffe ist. Viele Unternehmen leben mittlerweile Transparenz und geben oft auch gleich direkt auf der Verpackung den Prozentanteil der natürlichen Inhaltsstoffe an.

Merkmal Nr. 2: Verzicht auf kritische Inhaltsstoffe

Um Produkte günstiger produzieren zu können oder sie besser schäumen oder duften zu lassen werden in Kosmetikartikeln oft nachweislich kritische Stoffe eingesetzt. Dies ist in mehreren Hinsichten bedenklich. Abgesehen von den gesundheitlichen Aspekten, wie der Schädlichkeit für die Hautbarriere bei Mineralölderivaten oder irritierenden Duftstoffen betrifft die Kritik auch ökologische Punkte, wie die Abholzung des Regenwalds für Palmölplantagen. Auch Mikroplastik – teils als flüssiges Mikroplastik – findet sich in vielen herkömmlichen Kosmetikprodukten, welches über die Abwässer über Umwege wieder auf unserem Teller landet.

Der Verzicht auf künstliche Konservierungs- und Duftstoffe und die Verwendung von ausschließlich palmöl- und mineralölfreien Hilfsstoffen ohne Füllstoffe ist deshalb ein großes Anliegen.

Merkmal Nr. 3: Nachhaltige Verpackung

Obwohl viele Unternehmen einen wichtigen Schritt in Richtung nachhaltige Verpackung unternehmen, sollte gerade bei Alternativen darüber nachgedacht werden, ob diese tatsächlich ökologisch sinnvoller sind. So werden z.B. für “Grünes Plastik” oft große Anbauflächen für Rohstoffe wie Zuckerrohr benötigt. Dieses „Grüne Plastik“ wird oftmals aus nachwachsenden Rohstoffen produziert, ist jedoch nicht biologisch abbaubar und genauso langlebig und schlussendlich nicht besser als herkömmlicher Kunststoff.

Unternehmen, die Nachhaltigkeit ernst nehmen versuchen überall wo es möglich ist auf Plastik zu verzichten und verwenden recycelbare Glasgebinde. Bei Produkten, wo dies aus Sicherheitsgründen (z.B. in der Dusche bei Duschbädern) nicht möglich ist, setzt man auf 100% Recycling-PET.

Grüne Kosmetik von DieNikolai

dienikolai_kennenlern-set2020_1_Diese drei Merkmale geben Aufschluss darüber, ob es sich bei „grüner Kosmetik“ nur um Greenwashing handelt, oder man sich tatsächlich um das Thema Umwelt und Nachhaltigkeit kümmert. Ein langjähriger regionaler Partner im Bereich Kosmetik ist dieNikolai. DieNikolai setzt ausschließlich auf hochwertige Ressourcen und die Liebe zur Natur. Zertifiziert durch Demeter, erfüllt die regionale Marke aus der Wachau die strengsten Auflagen in der Biodynamik und darf sich damit stolz zu einem Pionier in Sachen Qualität zählen. Der Großteil der verwendeten Inhaltsstoffe stammt aus den eigenen, bio-dynamischen Weingärten mit bis zu 96% biodynamischen Inhaltsstoffen. Regionale Rohstoffe haben dabei immer Vorrang – denn echte Wirksamkeit wächst oft direkt vor unserer Haustür.

Wir hoffen wir konnten Ihnen damit einen Einblick in das umfassende Thema der Nachhaltigkeit geben. Mit der Verwendung nachhaltiger Produkte können Sie den ökologischen Fußabdruck im Badezimmer minimieren und schonen damit die Umwelt.