Krankmachende Bakterien und Viren lauern überall. Eine Ansteckung kann aber mit einer einfachen Maßnahme verhindert werden: Händewaschen. Denn Hände sind die häufigsten Überträger von Krankheitserregern. Mit einer gründlichen Handhygiene können Sie einer Ansteckung mit Keimen vorbeugen. Die Pharmazeuten der Saint Charles Apotheke Wien und Apotheker Alexander Ehrmann geben Tipps zum richtigen Händewaschen.

Warum ist Händewaschen wichtig?

Beim Händeschütteln oder über gemeinsam benutzte Gegenstände können Krankheitserreger leicht übertragen werden. Diese Keime gelangen schnell über die Schleimhäute in den Körper. Dies geschieht bereits wenn man sich mit den Händen die Augen oder Nase reibt oder beim Essen die Hände zum Mund gibt. Diese „Eigenberührung“ löst bis zu 80 Prozent aller Infektionskrankheiten aus. Indem man sich regelmäßig die Hände mit einer stark desinfizierenden Seife wäscht, unterbricht man diesen Übertragungsweg und eine Infektion kann verhindert werden. Denn gründliches Händewaschen senkt die Anzahl der Keime an den Händen auf bis zu einem Tausendstel. Dies wurde in vielen Studien untersucht und bestätigt.

Unser Tipp aus der Apotheke: So waschen Sie Ihre Hände richtig

Wer Hände nur für wenige Sekunden, nicht einmal mit Seife wäscht, schützt sich kaum vor Infektionen. Will man die Anzahl der Keime effektiv reduzieren, empfehlen wir die Hände mindestens 20 bis 30 Sekunden lang gründlich mit einer desinfizierenden Seife zu waschen. Besonders empfehlen wir dabei desinfizierende Seifen natürlicher Herkunft. Natürliche Substanzen mit keimabtötendem Potenzial sind z.B. ätherische Öle wie Thymian oder Nelke. Studien belegen, dass diese Öle in der Lage sind, ein sehr breites Spektrum an Bakterien binnen kurzer Zeit zu neutralisieren.

Wie funktioniert richtiges Händewaschen?

  1. Feuchten Sie Ihre Hände unter fließendem Wasser an.
  2. Nutzen Sie ausreichend Seife und verteilen Sie diese gründlich. Zunächst die Handinnenflächen und dann den Handrücken schrubben. Fingerspitzen, Fingernägel und Daumen nicht vergessen. In öffentlichen Toiletten sollten Sie, wenn möglich, Flüssigseife statt Seifenstücke benutzen.
  3. Spülen Sie die Hände unter fließendem Wasser gründlich ab und trocken Sie die Hände, bis kein Bereich mehr feucht ist.

In öffentlichen Waschräumen verwenden Sie am besten Einmalhandtücher. Im eigenen Haushalt empfiehlt es sich die Handtücher regelmäßig auszutauschen und diese bei 60 Grad zu waschen.

Wann soll man sich die Hände waschen?

  • Nach dem nach Hause kommen
  • Nach einem potentiellen Kontakt mit Erregern
  • Nach dem Toilettengang
  • Nach dem Naseputzen, Husten oder Niesen
  • Nach dem Windelwechseln
  • Nach dem Kontakt mit Tieren oder Kranken
  • Nach dem Kontakt mit Abfällen oder rohem Fleisch
  • Vor den Mahlzeiten oder dem Kochen
  • Vor dem Umgang mit Kosmetika und Medikamenten
  • Bevor Sie Wunden behandeln

Unser Apotheker Alexander Ehrmann gibt den Tipp Händewaschen nicht als lästige Bürde zu sehen, sondern das Händewaschen zum Ritual zu erklären. Er selbst genießt nach jedem Heimkommen eine angenehme Handwäsche bei lauwarmem Wasser und der anschließenden Reinigung der Hände mit unserer Saint Charles Apothekerseife. Diese wurde zu Zeiten der Vogelgrippe entwickelt und desinfiziert mit natürlichen Substanzen. Das Beste daran: im Gegensatz zu den meisten stark desinfizierenden Seifen, trocknet die Apothekerseife die Hände nicht aus, sondern pflegt mit Aloe Vera auf natürliche Weise. (Hier gelangen Sie zur Entwicklungsgeschichte unserer Apothekerseife)

Desinfektionsmittel kann zusätzlich zur normalen Handwäsche eingesetzt werden. Außerordentlich praktisch ist ein Desinfektionsspray für unterwegs. Um sich vor Keimen in den öffentlichen Verkehrsmitteln zu schützen, einfach zwei bis drei Pumpstöße auf die Hände sprühen und gründlich verreiben. Unser Tipp: Der Saint Charles Apothekerspray macht Händewaschen zum Naturerlebnis.

Quellen (auszugsweise):

https://www.netdoktor.de/hautpflege/richtig-haende-waschen/ [26.02.2020]
https://www.infektionsschutz.de/haendewaschen/ [26.02.2020]