Der Mensch ist biochemisch betrachtet ein basisches Wesen. Babys wachsen im Mutterleib in einem Fruchtwassermilieu mit einem pH-Wert von 8 – 8,5 heran. Die Haut gesunder Babys ist ebenfalls basisch (pH-Wert 7,5 – 8). Ein neutraler pH-Wert liegt bei 7. Alles darunter entspricht einem sauren Milieu.

Kommt es in unserem Organismus zu einem Ungleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt, also zu einer „Übersäuerung“, kann die Gesundheit angegriffen werden. Unser Körper ist daher ständig bestrebt, den pH-Wert konstant zu halten. Um dies zu erreichen, greift er auf alle Basen-Puffer zurück, die er bekommen kann (beispielsweise aus den Knochen). Zusätzlich versucht er, überschüssige Säuren auszuscheiden und/oder im Bindegewebe einzulagern. So können z.B. Hautreizungen, Rötungen und Juckreiz Folgen einer chronischen Übersäuerung sein. Cellulitis und vorzeitige Faltenbildung können „optische“ Folgen einer chemischen Übersäuerung sein.

Wie entsteht eine Übersäuerung?

Die Übersäuerung des Organismus kann vielfältigste Ursachen haben:

  • Unausgewogene Ernährung, z.B. durch zu viel Schwarztee und Kaffee
  • Hoher Konsum tierischer Eiweiße durch zu viel Fleisch (Harnsäure)
  • Übersäuerung durch Zigaretten (Schwefelsäure, Schwefeldioxid)
  • Übermäßiger Genuss von Säure produzierenden Nahrungsmitteln wie Fruchtsäfte, Softdrinks (Phosphorsäure), Alkohol und Zucker (Essigsäure)
  • Auch Stress und/oder seelische Belastung verursachen vermehrte Säurebildung (Salzsäure)
  • Übermäßige körperliche Anstrengung (Milchsäure)

Der Körper versucht dauerhaft, den eigenen pH-Wert konstant zu halten. Dies geschieht vorwiegend über die Nieren und die Lunge, aber auch über die Haut. Denn durch die Poren sondern wir Schweiß ab. Enthält der Körper zu viele Säuren, kann die Haut als größtes Ausscheidungsorgan häufig nicht mehr reibungslos arbeiten.

Siriderma und das basische Prinzip

Seit Mitte der 1990er befasst sich Siriderma nun erfolgreich mit der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb basischer Haut-Pflegeprodukte. Ausgangspunkt der Forschungs- und Entwicklungsarbeit war die Suche nach einem „anderen Lösungsansatz“. Im höchsten Maße irritierte, allergische Problemhaut war im Familienunternehmen seit vielen Jahren ein tagtäglich präsentes Problem für das es, trotz größter Anstrengungen, keine nachhaltige Lösung zu geben schien.

Basische Hautpflege war viele Jahre Standard

In der Antike war es selbstverständlich, sich basisch zu reinigen. Die Ägypter beispielsweise badeten im See Natrun, einem Natronsee. Bis in die 50er Jahre war es üblich, basische Hautpflege zu verwenden. Zwischen 1920 und 1950 war die Reinigung durchwegs basischer Natur. Schmierseifen mit einem hohen pH-Wert galten als bewährte und vor allem schonende Hautpflege. Erst seit 1950 kommen auch aufgrund veränderter Produktionsverfahren vermehrt saure Pflegeprodukte in den Markt, die irritierte, allergische Problemhaut begünstigen.

Mit dem über zwei Jahrzehnte gesammelten profunden Wissen und in Zusammenarbeit mit Chemikern und Biologen entwickelte Siriderma schließlich das basische Siriderma Wirkpflege-Konzept. Die entwickelte basische Hautpflege trägt dazu bei einer Übersäuerung entgegen zu wirken. Der Erfolg gibt dem Unternehmen recht. Die dermatologisch geprüften Hautpflege-Produkte nutzen heute viele tausende zufriedene Kunden täglich, sowohl zur therapiebegleitenden Pflege extrem trockener, allergiebereiter Problemhaut als auch zur bewussten kosmetischen Pflege sensibler Haut.

Die Produkte sind bei uns in den Apotheken Wien und Berlin, sowie im Saint Charles Onlineshop verfügbar. Unsere PharmazeutInnen beraten Sie gerne für den richtigen Einsatz.