Honig ist nicht gleich Honig. Aus allen Honigsorten, die es weltweit gibt, ist ein Honig besonders hervorzuheben: der Manuka-Honig. Die Heilkräfte dieses aus Neuseeland stammenden Honigs sind seit Jahrhunderten unter Einheimischen bekannt. Er enthält bis zu 400x mehr heilende Substanzen als andere Honigsorten.

Die Maori, die Ureinwohner Neuseelands, verwendeten den Manuka-Honig traditionell zur Heilung von Wunden, Geschwüren und Infektionen. Die federartigen Blätter des Manuka-Busches wurden von den Medizinmännern gequetscht und als Wundauflage benutzt. Die Samen und auch die Pflanzenteile von Jungpflanzen wurden gekaut, um auf diese Weise Beschwerden im Magen- und Darmbereich zu behandeln.

In den letzten Jahrzehnten ist die Wissenschaft auf die besonderen Heilkräfte des Honigs aufmerksam geworden. In zahlreichen Forschungen wurde bestätigt, dass der Manuka-Honig stärker antibakteriell, antiviral und antiseptisch wirkt, als alle anderen Honigsorten. Er wirkt gegen eine Vielzahl von Bakterien und sogar gegen Krankenhauskeime, jedoch ohne Resistenzen zu bilden. Für die außergewöhnliche antibakterielle Eigenschaft ist der Hauptwirkstoff Methylglyoxal (MGO) verantwortlich. Der Anteil an MGO im Manuka-Honig ist extrem hoch. Im Vergleich zu herkömmlichen Honig, der nur etwa 1 bis 20 Milligramm enthält, finden sich bei Manuka-Honig 60 bis 800 Milligramm MGO.

Manuka-Honig ist innerlich wie äußerlich vielfältig anwendbar

  • Äußerlich wird er vor allem für die Behandlung von Wunden, Verbrennungen und anderen Hauterkrankungen verwendet, besonders gut wirkt er dabei bei eitrigen Hautabszessen. Bei Zahnfleischentzündungen kann er auf das Zahnfleisch aufgetragen werden; sogar Kariesbekämpfung wird ihm nachgesagt.
  • Bei Erkältungen, Halsschmerzen und Husten empfiehlt es sich, Manuka-Honig in heißem Tee aufgelöst zu trinken oder mehrmals täglich einen Teelöffel voll Honig langsam im Mund zergehen zu lassen. Dies reduziert die Entzündung im Mund- und Rachenraum und der Manuka-Honig legt sich wie ein schützender Film über die wunde Mund- und Rachenschleimhaut. Vor dem Schlafengehen auf die inneren Nasenwände gestrichen, kann der Honig auch bei Schnupfen hilfreich wirken.
  • Auch Erkrankungen des Magen-Darm-Systems, insbesondere nach antibiotikabedingten Resistenzen, sowie Pilzerkrankungen gehören zu seinem Wirkungsspektrum. Selbst der Ausbruch eines Lippenherpes lässt sich durch frühzeitiges und wiederholtes Auftragen von Honig in vielen Fällen verhindern. Diabetiker sollten Manuka-Honig nicht innerlich einnehmen, die äußerliche Anwendung kann jedoch ohne Einschränkungen erfolgen.

Manuka-Honig ist in verschiedenen Qualitäten erhältlich, die mit dem Kürzel MGO (für den Gehalt an Methylglyoxal)  oder auch mit dem UMF (Unique Manuka Faktor) deklariert werden. Diese Qualitätsfaktoren müssen in einem unabhängigen Honiglabor festgestellt werden. Je höher die Zahl, desto wertvoller ist die Qualität und desto teurer ist er auch. Ein Manuka-Honig mit dem Faktor UMF 5+ bedeutet zum Beispiel, dass dieser Manuka Honig ebenso viele Bakterienstämme abtötet, wie eine 5%-tige Phenollösung (Desinfektionslösung).

Es empfiehlt sich, den heilkräftigen Manuka-Honig als wirksame Naturmedizin in jedem Haushalt bereit zu halten. Für die Wissenschaft ist der Honig vor allem hinsichtlich der fortschreitenden Ausbreitung resistenter Keime ein Hoffnungsträger.

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