„Honig für alle, die sich ein langes Leben wünschen!“ Hippokrates (460 370 v.Chr.)

Bereits Jahrhunderte, noch bevor die medizinische Forschung Ursachen und Zusammenhänge der heilenden Kräfte des Honigs aufdecken konnte, war das süße Gold in der Volksmedizin ein Mittel zur Behandlung von Mangelkrankheiten wie Skorbut und Rachitis. Vor der Entdeckung des Penicillins wurde Honig außerdem als antibiotisch wirkendes Mittel bei entzündlichen Erkrankungen der Atemwege, des Verdauungstraktes, bei Erkältungen und bei schlecht heilenden Wunden eingesetzt. Zusätzlich unterstützt Honig die Entgiftungsfunktion der Leber und wirkt sich sehr positiv auf Muskelfunktion, aber auch der Konzentrationsfähigkeit aus.

Propolis – das natürliche Antibiotikum

Propolis ist eines der Bienenprodukte, welches eine Schlüsselstellung für das Überleben des Bienenvolkes einnimmt und auch für den Menschen vielfältig nutzbar ist. Mit 35° Celsius, hoher Luftfeuchtigkeit und teilweise 40.000 – 60.000 Bienen auf engstem Raum, bieten sich im Bienenstock ideale Bedingungen für die Ausbreitung von Krankheiten durch Bakterien, Pilze oder andere Mikroorganismen, die durch viele tausende Flüge eingeschleppt werden. Bienen entgegnen dieser Gefahr in ihrem Lebensraum mit einer Art natürlichem Antibiotikum, dem Propolis. Den Ausgangsstoff für Propolis bildet das Harz von Knospen, Blättern und Baumrinden des jeweils örtlichen Baumbestandes, welches von Arbeitsbienen gesammelt wird. Im Bienenstock wird dieses Harz mit Wachs und Pollen vermengt und mit einem speziellen Speichelsekret der Bienen angereichert. Damit wird es auch zu einem perfekten, klebrigen Baustoff. Die Bienen verwenden es zum Abdichten von Öffnungen oder kleinen Ritzen und überziehen damit die Oberflächen der Bienenwaben.

Am Eingang eines Bienenstocks befindet sich zudem eine Art Verteidigungsschranke aus Propolis. Diese dient den heimkehrenden Bienen als eine Art desinfizierender Fußabstreifer. Aus dieser Funktion erklärt sich auch der Begriff Propolis. Es stammt aus dem Griechischen und bedeutet soviel wie „vor der Stadt“. Ziel ist es, eingeschleppte Bakterien, Pilze oder Mikroorganismen in ihrer Entwicklung zu hemmen oder abzutöten und so das Bienenvolk vor Infektionen zu schützen. Forscher haben herausgefunden, dass es dank Propolis im Bienenstock fast genauso keimfrei wie im Operationssaal ist!

Aufgrund des Aussehens und der Verwendung wird Propolis auch als Bienenkittharz, Bienenharz oder Bienenleim bezeichnet. Wenn Imker das Propolis aus den Bienenstöcken herauskratzen, müssen sie sehr behutsam vorgehen. Ein gänzlich vom Kittharz befreiter Bienenstock wäre ja schutzlos den Umwelteinflüssen ausgesetzt und könnte nicht überleben. Daher werden oft spezielle engmaschige Gitter als Propolisfallen verwendet, die danach in den Gefrierschrank gelegt werden, um das Propolis spröde und leicht abnehmbar zu machen.

Produkte mit Propolis – Honig, Tropfen und co.

Wir empfehlen Honig mit Propolis. Was für eine Kombination. Was für ein Geschmack. Damit kann Propolis mit dem süßem Elixier zum Frühstück, im Tee oder auch pur genossen werden. Ideal auch für Kinder. Propolis Produkte eignen sich für Erwachsene, als auch für Kinder. Gerade der Propolis Spray ohne Alkohol (praktische Alternative zu Propolis Tropfen), die Propolis Drops, nach florentinischem Rezept und auch die Mischung Honig mit Propolis machen die Vorsorge oder Behandlung von Infekten bei den Kleinen einfacher.

Mehr über Propolis erfahren Sie im Artikel Propolis Bienenkittharz – Anwendung & Wirkung.

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