Die ältesten Aufzeichnungen über die heilenden Eigenschaften von Salbei reichen mehr als 4000 Jahre zurück. Die alten Ägypter haben das Heilkraut bereits intensiv bei der Behandlung schwerer Krankheiten und Epidemien verwendet. In den Pharaonengräbern wurde Salbei als einer der wichtigsten Bestandteile in der Mischung für die Einbalsamierung gefunden. Damals wurde Salbei als Heilmittel für fast alle Krankheiten verwendet: zur Senkung der Körpertemperatur, als Medikament gegen Kopfschmerzen, zur Behandlung von Entzündungen des Halses, in der Mundhöhle und der Atemwege, sowie für Entzündungen der Harnwege und der Blase.

Vor der Entdeckung von Antibiotika 1928 war die Bedeutung von Salbei, aufgrund seines breiten Heilspektrums, enorm hoch. Der berühmte Botaniker Sebastian Kneipp schrieb über Salbei „wer ein wenig Garten hat, sollte in ihm Salbei pflanzen, denn wenn man ihn hat – hat man eine natürliche Apotheke immer zur Hand“.

Die Wirkung von Salbei Hydrolat

Salbei Hydrolat wirkt adstringierend, antibakteriell, entzündungshemmend, harntreibend, krampflösend und tonisierend. Aufgrund des enthaltenen ätherischen Öls hat Salbei Hydrolat einen hemmenden Einfluss auf das Wachstum von Bakterien, Viren (unter anderem Herpesvirus) und Pilzen. Die enthaltenen Bitterstoffe erregen die Bitterrezeptoren am Zungengrund, was zu einer Steigerung der Speichel- und Magensaftproduktion führt und so die Verdauung fördert. Dabei reizt das ätherische Öl des Salbei Hydrolats die Magenwand, wodurch es zu einer leichten Erhöhung der Magen- und Darmbewegung kommt.

Anwendung von Salbei Hydrolat

Die Anwendung von Salbei Hydrolat ist vielfältig. Es kann innerlich bei Blähungen, Durchfall, Magenbeschwerden, Verdauungsschwäche sowie bei Verstopfung eingenommen werden. Äußerlich aufgetragen hilft es bei Bronchitis, Husten, Heiserkeit, Erkältungen, Mundgeruch, Mundschleimhautentzündungen und Rachenentzündungen. Bei äußerlichen Wunden und Beschwerden wie Ekzemen, schlecht heilenden Wunden, Insektenstichen, Haarausfall sowie Hauterkrankungen hilft die entzündungshemmende Wirkung bei der Heilung.

Dosierung und Nebenwirkungen

1-3 Esslöffel täglich einnehmen (max. 5 Esslöffel.). Als Kompresse oder Wickel nach eigenem Ermessen. Nebenwirkungen sind in der Regel nur bei Überdosierung oder längerem Gebrauch zu befürchten. Bei äußerlicher Anwendung als Hydrolat, ist jedoch nicht mit Nebenwirkungen zu rechnen.

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