Seit Anfang Juli bietet Kathi von Hello! YOGA immer Montag abends ihre Feierabend-Yoga Stunden an. Hier in ihrem Gastbeitrag erzählt sie uns, wie sie zum Yoga gekommen ist und warum sie heute mit Begeisterung Yoga unterrichtet.

Yoga als Hilfe bei Verspannungen und als „On-Off-Beziehung“

Wie so viele andere habe auch ich meine erste Yogastunde besucht, weil ich einen Ausgleich zu meinem Bürojob und berufsbegleitendem Betriebswirtschafts-Studium gesucht habe und was gegen meine Verspannungen tun wollte. So habe ich mich durch unterschiedliche Yogastile durchprobiert und was dann kam, kann man eine klassische „On-Off-Beziehung“ nennen: es gab Phasen, in denen ich sehr regelmäßig und diszipliniert mehrere Male die Woche Yoga geübt habe – gefolgt von Phasen des absoluten Nichts-tuns. Und immer, wenn ich wieder mit Yoga begonnen habe, habe ich sofort gemerkt, welch wohltuende Wirkung Yoga auf meinen Körper und meinen Geist hat. Das Zwicken im Rücken und die Verspannungen wurden weniger, die Gedanken ruhiger, der Geist klarer.

2014 entdeckte ich schließlich meine Begeisterung für Ashtanga Yoga und begann, mich ganzheitlich mit Yoga auseinander zu setzen. Mich täglich „auf die Matte“ zu stellen fällt mir plötzlich ganz leicht, neben den Asanas praktiziere ich nun auch regelmäßig Pranayama und Meditation, zudem beginne ich mich mit der zugrunde liegenden Philosophie auseinander zu setzen. Die Yogalehrerausbildung war der nächste „logische“ Schritt.

Yogalehrerausbildung – „Gib weiter was Du liebst“

Eigentlich war es gar nicht mein Plan, Yoga zu unterrichten, als ich mit der Ausbildung begonnen habe. Ich wollte einfach nur mehr über diese indische Philosophie erfahren und meine Praxis und mein Wissen vertiefen. Bei der Vorbereitung auf die Praktische Prüfung habe ich dann aber bemerkt, wie viel Spaß mir das Unterrichten macht, und so bin ich einfach dabei geblieben, neben meinem Job auch Yogastunden zu geben. Zu Beginn habe ich nur dynamisches Ashtanga Yoga unterrichtet.

2017 hatte ich dann eine längere Phase der Dauer-Erkältung und so kam es, dass ich Yin Yoga für mich entdeckte. Ruhig, meditativ, entspannend, ganz auf’s Loslassen fokussiert – das komplette Gegenteil zur kraftvollen dynamischen Ashtanga Praxis und der perfekte Ausgleich zu unserem meist so stressigen Alltag. Yoga zu unterrichten – egal ob ruhiges Yin oder dynamisches Ashtanga – ist für mich pure Freude! Es ist einfach wunderbar zu sehen, dass das was mir so gut tut, auch meinen Yogaschülerinnen gut tut.

Hör auf Deinen Körper und seine Bedürfnisse

Durchs Yoga habe ich gelernt, auf meinen Körper und seine Bedürfnisse zu hören. Meine persönliche Haupt-Praxis ist nach wie vor Ashtanga Yoga. Aber immer wenn ich das Gefühl habe, mein Körper braucht ein bisschen Ruhe, dann gibt’s eine Yin Einheit – und danach fühle ich mich wieder wie neu geboren.

Einmal in der Woche – immer Montagabend – gibt es nun Yin Yoga und Astanga Yoga in der SAINT CHARLES COMPLEMENTARY. Für den perfekten Start in die Woche!

Mehr Infos zu Kathi und ihrem Angebot gibt’s auf www.helloyoga.at