Cistus

IMMUNSYSTEM STÄRKEN MIT CISTUS

Ein uraltes, unscheinbares griechisches Heilkraut, welches an den trockenen Hängen der griechischen Berge wächst, steht wieder hoch im Kurs. Seit jeher in der griechischen Volksheilkunde geschätzt, ist die Zistrose (Cistus incanus), auch Cistus genannt, als "Heilkraut für Körper, Geist und Seele" populär geworden. Auf Chalkidiki, wo die Einheimischen täglich Cistus- Tee trinken, gibt es angeblich besonders viele 100- Jährige. Denn: Cistus soll die Zellen vor frühzeitiger Alterung schützen, den Körper entgiften und sogar bei Akne und Neurodermitis helfen.

ZISTROSE - DAS HEILKRAUT DER CHALKIDIKIER

Aber beginnen wir von Anfang an. Auf der Halbinsel Chalkidiki erzählt man die Legende: Einst hielten die Götter auf dem Olymp Rat, um zu entscheiden, welche Pflanzen bestimmte Heilaufgaben übernehmen sollten. Die Zistrose erhielt von den Göttervätern die Aufgabe, die Wunden der in der Schlacht verletzten Kämpfer zu heilen. Sehr zum Ärger der Göttinnen. Diese waren überzeugt, das Kraut sei mit den zart rosafarbenen Blüten viel eher zur Schönheitspflege geeignet. Das Resultat: Die Zistrose durfte beides: heilen und verschönern. Tatsächlich war die Pflanze in der Antike äußerst begehrt. Das Harz war als Kosmetikum und als Hilfe bei Haut- und Haarproblemen beliebt. Ebenso wurde Cistus als Heilmittel gegen Krankheiten geschätzt. Vor allem aber nutzten die griechischen Bauern und Mönche der berühmten Athos-Klöster das Kraut für unterschiedlichste Gesundheitsstörungen.

WAS IST CISTUS UND WIE WIRKT ES?

Cistustee wird aus den Blättern der Zistrose hergestellt. Trotz ihres Namens hat die Zistrose nichts mit Rosen gemeinsam, denn die Zistrose ist ein kleiner Busch, der im Mittelmeerraum heimisch ist. In heißen Sommern klappt die Zistrose einfach ihre Blätter ein und wartet auf den nächsten Regen. In dieser unscheinbaren Form kann sie monatelang verharren. Insgesamt gibt es 20 verschiedene Arten. Der Heiltee wird aus der kretischen Zistrose hergestellt. Besonders wohl fühlt diese sich in mediterranen Gegenden. 

Cistus enthält verschiedene Pflanzenstoffe wie Phenolcarbonsäuren, Flavonoide und das ätherische Öl Sesquiterpene. Das antioxidative Potential der Zistrose ist auf ihren hohen Polyphenolgehalt zurückzuführen, der dreimal so groß ist wie der von Grüntee und viermal so gross wie der von Vitamin C. Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe mit hoher antioxidativer Wirkung. Das bedeutet, dass sie vor freien Radikalen schützen und Entzündungen hemmen. Cistustee schützt folglich dank der enthaltenden Antioxidantien unsere Zellen vor vorzeitiger Alterung und beugt Krankheiten vor. Mehr über die immunstärkende Wirkung von Cistus erfahren Sie hier.

WOBEI HILFT CISTUSTEE?

- Erkältung und grippaler Effekt: Sorgt dafür, dass sich Krankheitserreger nicht weiter vermehren.
- Entzündungen im Mund- und Rachenraum: Als Mundspülung kann der Tee seine antiseptische Wirkung entfalten.
- Akne und Neurodermitis: Vorsichtig auf betroffene Stellen tupfen und einwirken lassen.
- Schöne Haut: Auf das gesamte Gesicht aufgetragen, sorgt Zistustee für einen strahlenden Teint und ein glatteres Hautbild.
- Magen-Darm-Beschwerden wie z.B. bei Durchfall: Cistustee schützt hier die Darmoberfläche. Auch die antibiotische Wirkung der Heilpflanze hilft.

Wie man sieht, kann die Pflanze bei sehr vielen unterschiedlichen Beschwerden vorbeugend oder zur Therapie verwendet werden. Zum Cistus Sortiment im Shop.